Bettdecken und ihre Eigenschaften

Bettdecken haben die verschiedensten Eigenschaften und sie sind in vielen Materialien und Größen erhältlich. Gehörten vor Jahren noch die Daunen-Bettdecken zu den liebsten Oberbetten, hat sich dies im Mikrofaser Zeitalter doch sehr gewandelt. Die verschiedensten Bettdecken haben auch unterschiedliche Wärmegrade, wobei die Daunendecke zu wärmsten gehört und leider auch die kostspieligste ist. Weiterhin gibt es, gerade bei Mikrofaser Bettdecken Sommer- oder Winterdecken wie auch die Duo-Bettdecken, die für alle Jahreszeiten genutzt werden kann. Hier möchten wir Ihnen einige Beispiele von beliebten Bettdecken aufzeigen, damit es Ihnen die Wahl zum richtigen Oberbett erleichtert.

Daunendecken – dick, flauschig und ein Traum

Daunendecken sind meist dick und man kann sich richtig in die Bettdecke hinein kuscheln. Durch ihre guten Klimaeigenschaften war sie sehr beliebt, da früher die Winter noch um einiges kälter ausfielen. Allerdings kommt es bei einer Daunendecke sehr auf die Zusammensetzung des Federanteils an. Die besten Klimaeigenschaften haben Bettdecken, die zu 100 Prozent aus Daunen-, Enten- oder Gänsefedern sind, die es aber äußerst selten gibt. In der Regel sind die Decken mit 80 bis 90 Prozent Daunen-, Enten oder Gänsefedern und 10 bis 20 Prozent mit herkömmlichen Federn gefüllt. Allerdings sollte der Anteil der herkömmlichen Federn nicht viel höher sein, da vor allem die Federn sehr schnell den Weg aus der Decke finden und es auch so immer wieder empfindlich piksen kann. Was aber auch heißt, dass die Bettdecke immer dünner wird. Ebenso verhält es sich natürlich bei Kopfkissen und Kissen, die einen großen Anteil an Federn besitzen.

Daunen Bettdecken sind in verschiedenen Größen erhältlich uns so für jede Bettgröße zu finden. Selbst in Übergrößen kann eine solche Daunendecke ohne Probleme bestellt werden.
Daunen-Bettdecken haben aber auch Nachteile. Der Größte dürfte sein, dass sie nicht waschbar sind und nur in der chemischen Reinigung gewaschen werden dürfen. Daher eignen sie sich weniger für Allergiker, da dies schnell zum teuren Spaß werden kann, wenn die Decken alle paar Wochen in die Reinigung müssen. Doch noch ein weiterer Nachteil kommt beiden Daunendecken hinzu. Denn oftmals machen sich die Federn in der Nacht selbstständig und wandern auf eine Seite. Der Nachteil dabei ist, dass eine Seite sehr dünn ist und die andere dafür umso dicker. Dies haben die Erfinder der Steppdecken galant gelöst.
Daunen Bettdecken sollten täglich gut aufgeschüttelt und am Fenster gut gelüftet werden. Doch bitte nicht in der prallen Sonne, da sonst die Federn brechen können. In der Regel bieten hochwertige Daunendecken keinen Nährboden für Milben, diese nisten sich allerdings meist in Matratzen ein. Daher sollte auf Mikrofaser Bettwäsche und -laken zurückgegriffen werden, die Milben kaum eine Chance haben, um durch das Gewebe zu kommen.

Steppdecken – alles bleibt da, wo es ist

Steppdecken gibt es ebenfalls in verschiedenen Materialien, jedoch sind sie gerade bei Daunen Bettdecken sehr beliebt. Denn durch die einzelnen Kammern einer Steppdecke bleiben die Federn genau da, wo sie auch sein sollten und verschieben sich nicht auf die ein oder andere Seite. Somit ist die Wärme gleichbleibend und man fängt nicht mitten in der Nacht an zu frieren, da sich die Federn auf die Seiten verteilt haben.
Weiterhin sind Mikrofaser Steppdecken erhältlich, um auch hier die Faserkügelchen dort zu halten, wo sie hingehören. Die einzelnen „Kammern“ haben je nach Hersteller unterschiedliche Größen und gewährleisten kein Verrutschen des Innenlebens mehr.

Woll-, Kamelhaar- oder Alpaka-Bettdecken

Diese halten selbstverständlich ebenfalls kuschlig warm, jedoch verlieren viele dieser Decken ihre Eigenschaft, wenn sie in einen Bettbezug eingezogen werden. Dies ist nicht bei jedem Modell der Fall, aber bei vielen. Die Wolldecken sind in der Regel dünn, aber schwer und wer sich so richtig schön in eine Bettdecke einkuscheln möchte, wird hier leider nicht die Möglichkeit dazu haben.
Ein großer Nachteil bei diesen Bettdecken ist, dass sie nicht waschbar sind, auch nicht in der chemischen Reinigung. Sie sollten daher täglich gut gelüftet werden, damit sich die Fasern regenerieren können.

Mikrofaser Bettdecken – beliebter denn je

Vor allem in den letzten Jahren haben die Mikrofaser Bettdecken und Kopfkissen den Weg in die Schlafzimmer gefunden. Zum Ersten, da sie sehr preisgünstig sind und zum Zweiten, weil sie teilweise bis 95° waschbar sind. Allerdings haben sie auch sehr gute Eigenschaften und sind aus diesen Gründen zu sehr beliebten Bettwaren geworden.

Bei Mikrofaser Bettdecken unterscheidet man zwischen Sommer-, Winter- und Duo-Bettdecken. Während die Bettdecken für den Sommer sehr dünn sind und eher kühlen als wärmen, sind die Winterdecken etwas dicker, wärmen dafür aber angenehm. Duo-Bettdecken können für alle Jahreszeiten genutzt werden, da sie im Sommer kühlen und im Winter wärmen. Weiterhin gibt es Decken-Sets, die aus Sommer- und Winterdecken bestehen und nach Bedarf zusammen- oder abgeknöpft werden können. Die Winterdecken sind etwas dicker und so auch für das Frühjahr oder die Herbstzeit zum Einsatz kommen können. Die guten Klimaeigenschaften der Mikrofaserdecken machen diese zu preisgünstigen und hochwertigen Bettdecken, die angenehm weich und herrlich wärmend sind.

Durch die sehr dichte Webung sind sie auch für Allergiker gut geeignet. Milben haben kaum eine Chance durch den Stoff zu kommen und auch Staub bekommt bei diesen Bettdecken keine Chance.
Allerdings haben sie einen kleinen Nachteil. Auf Mikrofaser-Bettdecken kann auch nur Mikrofaser Bettwäsche aufgezogen werden, da die raue Baumwoll-Bettwäsche nicht mit der Decke aus Mikrofaser harmoniert und so nachts Falten entstehen, wodurch der Schlaf beeinträchtigt werden kann.
Jedoch können trotz dieser Bettwäsche auch Nackenstützkissen oder sonstige Kissen aus anderen Materialien verwendet werden. Lediglich die raue Innenseite der Bettwäsche und die Mikrofaser Decken passen nicht zusammen.

 

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