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Matratzen - das sollte beim Kauf beachtet werden

Wenn es darum geht, eine neue Matratze zu kaufen, gibt es viele Fragen. Welche ist die richtige Matratze? Welche verschiedenen Modelle gibt es? Sind diese Modelle für mein Bett geeignet und natürlich darf auch hier der Gesundheitsfaktor bzw. der gesunde Schlaf und hervorragende Liegeeigenschaften nicht zu kurz kommen. Doch wie soll man unter der Vielzahl der Matratzen die richtige für sich finden?

In diesem Ratgeber wollen wir Ihnen die wichtigsten Fragen beantworten und Ihnen somit helfen, die perfekte Matratze für sich zu finden. Um schneller zu den einzelnen Unterpunkten zu gelangen, können Sie einfach auf die Punkte im Inhaltsverzeichnis klicken.

Welcher Schlaftyp sind Sie?

Entscheidend für die richtige Matratze ist selbstverständlich auch die Schlafposition. Diese hängt im Wesentlichen davon ab, welche Schlafunterlage passend ist, um einen erholsamen und gesunden Schlaf zu erhalten. Denn nur so kann die Wirbelsäule, auch im Schlaf ihre natürlichen Form beibehalten. Während die richtige Matratze einige Stellen des Körpers entlastet, unterstützt sie hingegen andere, die bei den verschiedenen Schlaftypen allerdings unterschiedlich ausfallen.

Der Rückenschläfer:
Knapp 20 Prozent der Menschen ziehen es vor, auf dem Rücken zu schlafen. Meist wachen sie auch in dieser Position wieder auf. Bei einem Rückenschläfer sollte daher vor allem die Lordosezone, also der Lenden- und Beckenbereich, gestützt werden. Entlastet werden sollte dagegen der Fersenbereich. Hier bieten sich Kaltschaum- wie auch Naturlatexkern-Matratzen an, damit Rückenschläfer in einer entspannten und erholsamen Position schlafen.

Der Seitenschläfer:
Der Großteil der Menschen, also fast 60 Prozent, sind Seitenschläfer. Seitenschläfer sollten eine 7-Zonen-Matratze aus Naturlatex vorziehen, damit eine korrekte Körperhaltung gewährleistet wird. Wichtig dabei ist vor allem, dass Personen mit breiten Schultern darauf achten, dass die Matratze den Schulter- wie auch Beckenbereich entlastet.

Der Bauchschläfer:
Nur etwas mehr als 10 Prozent der Menschen sind Bauchschläfer. Durch die weniger bequeme Lage wechselt ein Bauchschläfer in der Nacht meist auf die Seite. Daher sollte der Beckenbereich besonders gestützt werden und somit eignet sich auch hier eine härtere Naturlatex- wie auch Kaltschaummatratze, die über mehrere Zonen verfügen sollte und somit einen guten und erholsamen Schlaf ermöglicht.

Wie erkenne ich den richtigen Härtegrad?

Der Härtegrad kann an sich nicht wirklich perfekt bestimmt werden, da sonst für jeden Menschen persönlich eine Matratze angefertigt werden müsste. Der Härtegrad ist somit nur ein Richtmaß, da dieser vor allem über die Größe und das Gewicht der jeweiligen Person bestimmt wird. Weiterhin gibt es keine einheitlichen Richtlinien und Normen für die Bestimmung des Härtegrades, der mit dem Buchstaben „H“ bezeichnet wird. Es gibt meist 4 Orientierungshilfen für den Härtegrad, die von H1 bis H4 reichen. Personen mit einem Körpergewicht bis 45 kg wird eine weiche Matratze mit dem Härtegrad H1 empfohlen. Die mittelharten Matratzentypen H2 sind für Menschen mit einem Körpergewicht von 80 kg geeignet. Der Härtegrad H3 ist eher für schwere Personen bis 120 kg geeignet. Während H4 für Menschen über 120 kg empfohlen wird.

Weiterhin gibt es verschiedene Händler, die noch weitere Härtegrade anbieten. Diese sind aber nur eine Verfeinerung, da die Skala nicht begrenzt ist. So kann es durchaus passieren, dass bei einem Hersteller die mit H2 gekennzeichnete Matratze wesentlich härter ist, als bei einem anderen Hersteller die mit H3 gekennzeichnete Matratze. Dies kommt oft daher, dass es die unterschiedlichsten Materialzusammensetzungen bei Matratzen gibt. So wird beispielsweise bei Schaummatratzen das Raumgewicht (RG) als Härtgrad berechnet. Was heißt, je mehr Schaummasse für die Herstellung der Matratze benutzt wird, um so mehr Raumgewicht bzw. um so höher der Härtegrad. Eine Schaummatratze sollte daher mindestens ein Raumgewicht von 40 haben, was etwa einem Härtegrad von H1-H2.

Hier noch eine kleine Tabelle zur besseren Übersicht:

H1 / RG 40 weich bis 45 kg
H2 / RG 40 mittel bis 80 kg
H3 / RG 45 fest bis 120 kg
H4 / RG 50 hart ab 120 kg

Auch spielt die Größe und der Körperbau eine entscheidende Rolle bei der Schlafauflage. Diese werden aber meist außer Acht gelassen. Weiterhin nutzt es nichts, wenn der Käufer, für den eigentlich eine mittelharte Matratze optimal wäre, nicht darauf schlafen kann und er sich so Nacht für Nacht ärgert. Eines ist allerdings sicher. Personen, die ein höheres Gewicht haben und sich für eine weiche Matratze entscheiden, müssen damit rechnen, dass die Lebensdauer der Schlafunterlage kürzer ist, da sie überdurchschnittlich abgenutzt wird. Ebenso verhält es sich im umgekehrt – Personen, die normalgewichtig sind und sich für eine harte Matratze entscheiden, können damit rechnen, dass die Unterlage langlebiger sein wird.

Welche Matratzentypen gibt es?

Mittlerweile gibt es die unterschiedlichsten Matratzentypen, die fast alle verschiedene Eigenschaften haben. Während vor Jahren vor allem die Federkernmatratze zu den Besten gehörte, sind diese – als einfache Modelle – in der Zwischenzeit nicht mehr zu empfehlen.

Die Federkernmatratze

Eine langlebige Federkernmatratze besteht aus einem strukturiertem Stahlfederkern, dem sie auch den Namen verdanken. Über den harten Federn und damit diese nicht stören und durchdrücken, sind unter dem Matratzenbezug noch Schaumstoffpolsterungen eingearbeitet. Je nach Ausführung ist der Bezug aus Schurwolle, Rosshaar oder auch Baumwollfasern.

Auch gibt es neben der einfachen Federkernmatratze welche mit verschiedenen Zonen, die von 3 über 5 und 7 bis hin zur 9-Zonen-Matratze reichen. Diese Zonen sind bei den einzelnen Matratzenarten, die Sie ebenfalls auf unseren Seiten finden, beschrieben.

Während die einfache Matratze mit Federkern nachteilhaft ist, da nur eine geringe Punktelastizität besteht und diese weit unter 300 Federn haben, sollte hier doch zu einer hochwertigen Federkernmatratze gegriffen werden. Doch auch hier gibt es erhebliche Unterschiede in der Anzahl der Federn. Dabei heißt es aber nicht: je mehr Federn, desto besser ist die Matratze. Denn zu viele Federn können die Punktelastizität ebenfalls nicht gewährleisten. In der Regel sollte eine Federkernmatratze mindestens über 440 Federn verfügen. Ist die Federzahl höher, sollte auf eine hohe Drahtstärke der Federn geachtet werden, um die Punktelastizität nicht zu verlieren.

Jedoch gibt es, durch die unterschiedlichen Feder-Verbindungen, vier verschiedene Untergruppen. Diese wären die Taschen-, Tonnentaschen-, Cosiflex- und die Bonellfederkernmatratze, die im nächsten Abschnitt genauer erklärt werden.

Taschenfederkernmatratzen

Bei der Taschenfederkernmatratze sind die Metallfedern in kleine Säckchen aus Baumwolle oder Vlies eingenäht. Diese werden reihenweise miteinander verschweißt oder auch verklebt. Durch die Umhüllung wird ein unangenehmes Nachfedern gut abgedämpft.

Die Tonnentaschenfederkernmatratze

Die Federn der Tonnentaschenfederkernmatratze haben eine bauchige Form und sind ebenfalls in kleine Säckchen eingenäht. Sie verfügen, durch die Federform, über eine hohe Flexibilität und bieten somit ein gutes Liegegefühl. Besonders durch die Drahtstärke, die Polsterung wie auch die Federanzahl unterscheiden sie sich in der Qualität.

Die Cosiflexfederkernmatratze

Die Federn der Cosiflexfederkernmatratze haben eine taillierte Mitte und sind, durch eine Spirale, miteinander verbunden. Die Zwischenräume werden mit festen Polsterträgern überbrückt und bieten somit eine hohe Elastizität. Weiterhin zeichnet sich diese Matratze durch eine Geräuscharmut aus.

Die Bonellfederkernmatratze

Diese Matratze ist ähnlich wie die Cosiflexfederkernmatratze aufgebaut, jedoch sind die Federn wesentlich stärker und stabiler, was zu einer höheren Punktelastizität führt.

Der Härtegrad der Federkernmatratzen

Die Drahtstärke ist für den Härtegrad der Federkernmatratze maßgebend. Die Federn mit einem Durchmesser von 2 Millimetern definieren einen weichen Härtegrad. Mittelfeste Federkernmatratzen haben einen Federdurchmesser von 2,2 Millimetern und harte Matratzen eine Drahtstärke von 2, 4 Millimetern. Soll der Härtegrad noch erhöht werden, verwenden Hersteller statt einer Schaumstoffpolsterung Rosshaar oder Sisal.

Die Vor- und Nachteile einer Federkernmatratze

Aufgrund der verwendeten Materialien verfügt die Federkernmatratze über ein besonders gutes Raumklima. Durch die Konstruktion kann somit ständig frische Luft in das Matratzeninnere gelangen, was wiederum heißt, dass Schimmelbildung praktisch unmöglich ist, weil die Feuchtigkeit direkt nach außen abgegeben wird. Durch die gute Belüftung haben Milben ebenfalls kaum Möglichkeiten sich zu vermehren. Weiterhin wahren Federkernmatratzen lange die ursprüngliche Form und sind, durch die Metallkonstruktion sehr robust.


Bitte beachten Sie: Leider hat der Metallkern auch einen entscheidenden Nachteil, da der Metallkern weniger flexibel ist, eigenen sich keine variablen Lattenroste.

Die Schaummatratze

Bei einer Schaummatratze wird vom Hersteller aufgeschäumtes synthetisches Polyurethan verwendet. Durch die unterschiedliche Herstellung wird die Matratze in zwei Gruppen eingeteilt – Visco- und Kaltschaummatratze.

Die Viscomatratze

Die Visco Matratze besteht aus sogenanntem Gedächtnisschaum oder viscoelastischem Schaum. Diese Schaummatratze vermittelt eine hervorragendes Liegegefühl und schmiegt sich regelrecht an den Körper an. Somit ist der Körper perfekt druckentlastet. Verändert man die Liegeposition, kehrt die Matratze langsam in die ursprüngliche Form zurück.

Die Kaltschaummatratze

Bei der Kaltschaummatratze wird der Schaumstoff kalt und unter Hinzufügen von Wasser aufgeschäumt, daher auch der Name Kaltschaum. Je nach Hersteller wird sie aber auch unter Polyurethan-, PUR- wie auch PU-Matratze bezeichnet, obwohl es sich um dasselbe Produkt handelt.

Der Härtegrad einer Schaumstoffmatratze

Der Härtegrad wie auch die Flexibilität einer solchen Matratze richtet sich nach der unterschiedlichen Dichte. Bei einer Schaumstoffmatratze wird der Härtegrad nach Raumgewicht bemessen. Dieser wird in Kilogramm pro Kubikmeter errechnet. Je höher das Raumgewicht, desto hochwertiger ist die Matratze und somit auch die Liegeeigenschaften. Hierbei hat sich ein Wert von mindestens 40 RG bewährt und dient somit als Richtwert. Werte, die darunter liegen, sind meist einfache Ausstattungen und daher auch günstiger.

Die Vor- und Nachteile einer Schaumstoffmatratze

Diese Schaumstoffmatratzen haben sich vor allem durch den hohen Liegekomfort und die Anpassungsfähigkeit des Körpers bewährt. Durch das geringe Gewicht sind die Matratzen aus Schaumstoff auch gut zu handhaben, wenn sie bezogen werden. Hierbei liegt aber vor allem die viskoelastische Matratze vor der Matratze aus Kaltschaum, da sie sich durch ein sehr komfortables Liegegefühl auszeichnet. Ein weiterer Vorteil der Viscomatratze ist es, dass sich diese Schlafunterlage sehr gut bei allen Formen von orthopädischen Einschränkungen eignet. Die Kernhöhe bei einer Schaummatratze sollte mindestens 12 cm betragen, wobei höher gleich besser und kostspieliger heißt. Wichtig ist allerdings ein eher konstantes Raumklima, da die Viscomatratze bei sehr hohen Temperaturen weicher wird und bei kalten Temperaturen eher dazu neigt, härter zu werden. Auch sollte ein engmaschiger Lattenrost gewählt werden, um zu verhindern, dass der Schaum durch die Leisten durchdrückt.

Die Latexmatratze

Es gibt verschiedene Latexmatratzen, die entweder aus natürlichem oder synthetischem Latex bestehen. Jedoch kann diese der Laie meist nicht voneinander unterscheiden. Das synthetische Latex wird aus Erdöl gewonnen und das natürlich gewonnene Latex stammt aus dem Milchsaft der Kautschukpflanze. Das Latex wird bei der Verarbeitung in eine Stahlform gegossen und im Anschluss erhitzt. Durch die Vulkanisierung erhält die Latexmatratze die typischen Löcher, die durch die Heizstifte entstehen. Vor allem Naturlatexmatratzen, die zu 100 Prozent aus Naturmaterialien hergestellt werden, weisen die besten Liegeeigenschaften auf und selbst bei Dauerbelastung haben sich diese Matratzen durchgesetzt.

Die Naturlatexmatratze:

In der Naturlatexmatratze muss der Kern nicht nur aus Latex bestehen, denn es darf auch durchaus eine Synthese-Naturlatexgemisch enthalten. Vor allem durch das sehr gute Liegegefühl ist die Naturlatexmatratze sehr beliebt.

Die Schichtlatexmatratze:

Bei einer Schichtlatexmatratze wird eine Kombination aus unterschiedlichen Latexqualitäten oder auch mit anderen Materialien genutzt. Somit können die guten Liegeeigenschaften perfekt zusammengeführt werden.

Die Fingerlatexmatratze:

Bei der Herstellung der Fingerlatexmatratze werden Rohlatexmassen in eine Stiftform gegossen, um eine gleichmäßige Vulkanisierung zu erzielen. Hierbei können verschiedene Chemikalien genutzt werden, was sich oftmals auf den Geruch niederschlägt. Wird die Matratze vor der ersten Nutzung aber gut gelüftet, verschwinden diese Gerüche schnell.

Der Härtegrad von Latexmatratzen

Anders wie bei Schaumstoff werden die Latexmatratzen nach Härtegrad von -H1 bis H3 eingestuft. Dieser Härtegrad bezieht sich dabei immer auf den Latexkern, was allerdings nicht sehr viel über das Endprodukt aussagt. In der Regel gibt es bei Latexmatratzen die Härtegrade H2 und H3, die anderen Härtegrade werden so gut wie gar nicht angeboten. Hierbei handelt es sich aber nur darum, dass bei der Herstellung mehr Material verwendet wurde.

Die Vor- und Nachteile einer Latexmatratze

Die Latexmatratze ist vor allem hochelastisch, strapazierfähig und sehr formbeständig. Somit kann sie sich perfekt an die unterschiedlichen Körperkonturen anpassen und gewährleistet ein sehr gutes Liegegefühl, da die Polster als hochgradig punktelastisch gelten. Weiterhin ist sie für Lattenroste, die verstellbar sind, bestens geeignet. Außerdem ist die Latexmatratze sehr hygienisch und staubfrei, was vor allem für Allergiker ein wichtiger Aspekt ist. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie durch die hohe Dichte, auch für schwere Menschen geeignet ist. Auch bei der Latexmatratze sollte auf eine hohe Kernhöhe geachtet werden, da die Punktelastizität, wie auch das Liegegefühl maßgeblich davon abhängt. Bei einer Kernhöhe von etwa 12 bis 16 cm sollte eine gute Latexmatratze auf jeden Fall haben. Vor intensiver Lichteinstrahlung sollte die Matratze aus Latex aber geschützt werden, da sonst das sehr gute Rückstellungs- und Federungsverhalten verloren geht. Ein weitere Nachteil ist das hohe Gewicht, wodurch die Matratze sehr unhandlich werden kann.

Die richtige Kindermatratze

Geht man nach dem Härtegrad, sollten Kinder eine weiche Matratze als Schlafunterlage bekommen, da sie leicht sind. Dies ist aber vollkommen falsch. Babys beispielsweise schlafen auf dem Bauch und ein Einsinken in die Matratze wäre lebensgefährlich, dass so die Atmung behindert werden kann. Nicht umsonst bekommt man vor allem für Kinder Naturmatratzen mit einer Rosshaarfüllung. Diese sind relativ fest und verhindern so ein Einsinken des Babys. In der Regel kommt man aber mit mittelharten Kindermatratzen und einem guten und stabilen Lattenrost aus.

Die endgültige Auswahl der Matratzen

Bei der Auswahl der Matratze solle sich jeder genügend Zeit nehmen und sich vorher auf jeden Fall Gedanken über die Bedürfnisse machen. Gerade die Schlafgewohnheiten wie auch passende Material sind äußerst wichtige Kriterien, die miteinander kombiniert werden müssen, um das beste Ergebnis für sich zu erzielen.

 

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