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Latexmatratzen

Latexmatratzen sind vor allem wegen des hervorragenden Liegekomforts und der Punktelastizität sehr beliebt, ebenso haben sie eine hervorragende Körperanpassung. Doch auch Allergiker haben bei der Matratze aus Latex und Naturlatex einige Vorteile. Wer allerdings davon ausgeht, dass Naturlatex aus reinen Naturmaterialien bestehen, der irrt. Denn diese wäre gar nicht möglich, da Latex sehr lichtempfindlich ist. Daher werden verschiedene Stoffe beigemischt, um die Matratze lichtunempfindlich zu machen.

Während das synthetische Latex aus Erdöl gewonnen wird, besteht das natürliche Latex aus dem Milchsaft der Kautschukpflanze. Durch die sehr weiche Beschaffenheit ist der Liegekomfort besonders hoch, jedoch wird der punktelastische Druck dadurch nicht beeinträchtigt. 

 

So ist eine Naturlatexmatratze aufgebaut

Es gibt verschiedene Arten der Latexmatratzen. Diese bestehen entweder aus natürlichem Latex (gewonnen aus der Milch des Kautschukbaums) oder aus synthetischem Latex (aus Erdöl gewonnen). Meistens kann diese der Laie nicht voneinander unterscheiden. Bei der Fertigung werden die unterschiedlichen Latexarten in eine Stahlform gegossen und erhitzt. Die typischen Löcher erhält die Matratze aus Latex durch die Heizstifte, die bei der Vulkanisierung zum Einsatz kommen. Matratzen, die aus Naturlatex bestehen haben die besten Liegeeigenschaften und sogar bei einer Dauerbelastung haben diese Matratzen sich durchgesetzt.

  • Naturlatexmatratze
    Vor allem wegen des guten Liegegefühls sind diese Matratzen sehr beliebt. Hierbei muss der Kern aber nicht zu 100 Prozent aus Naturlatex bestehen, was auch nicht möglich wäre. Durch die hohe Lichtempfindlichkeit von Naturlatex besteht der Kern oftmals aus einem Synthese-Naturlatexgemisch.
  • Fingerlatexmatratze
    Um eine gleichmäßige Vulkanisierung zu erhalten, werden hierbei die Rohlatexmassen in eine Stiftform gegossen. Bei dieser Herstellung dürfen verschiedene Chemikalien genutzt werden, die sich leider auf den Geruch niederschlagen. Jedoch verschwindet der Geruch schnell wieder, wenn die Matratze, vor Gebrauch, gut gelüftet wird.
  • Schichtlatexmatratze
    Bei der Matratze aus Schichtlatex werden, wie der Name schon sagt, verschiedene Latexqualitäten gemischt oder auch andere Materialien hinzugefügt. Dies hat den Vorteil, dass die optimalen Liegeeigenschaften wie auch Punktelastizität perfekt vereint werden.

Für wen sind Naturlatexmatratzen geeignet?

Matratzen aus Naturlatex sind vor allem für Allergiker bestens geeignet, da sich hier so gut wie kein Staub sammelt und Milben keinen Nährboden finden. Weiterhin sind sie sehr gut geeignet für Menschen, die auf einen verstellbaren Lattenrost, auch elektrische Lattenroste, angewiesen sind, da sie im Zusammenspiel einen optimalen punktelastischen Druck aufbauen können.

Auch für Personen, die gerne auf der Seite schlafen und einen eher unruhigen Schlaf haben, sind Naturlatexmatratzen zu empfehlen. Ebenso sind sie eine gute Wahl, wenn oftmals Arme und Beine einschlafen oder auch wenn Verspannungen ein Problem sind. Für Menschen, die schnell schwitzen, sind Naturlatex Matratzen ideal, da die Lüftungskanäle für ein sehr gutes Schlafklima sorgen. Dies gilt aber nur für Naturlatexmatratzen, da sie über eine besser Temperaturregulierung verfügen wie Latexmatratzen.

Wiegen Sie mehr als 90 kg, sollten Sie eine Naturlatexmatratze mit Kokoseinlage wählen. Diese ist fester und ebenfalls zu empfehlen, wenn Sie Bauch- oder Rückenschläfer sind.


Bei Rückenproblemen nicht zu empfehlen Nicht zu empfehlen sind Matratzen aus Naturlatex für Personen, die Rückenprobleme haben. Vor allem durch die Schwere der Matratze kann es beim Wenden zu Schwierigkeiten kommen. Latexmatratzen wiegen oftmals das Doppelte wie beispielsweise Schaummatratzen und können so mit 25 kg zu Buche schlagen.

Kernhöhe, Raumgewicht und Härtegrad

Die Kernhöhe, wie auch das Raumgewicht und der Härtegrad spielen eine maßgebliche Rolle bei der Auswahl der Matratzen aus Naturlatex. Durch diese Werte wird das Liegegefühl, die ergonomischen Eigenschaften wie auch die Körperanpassung bestimmt.

  • Kernhöhe
    Die Kernhöhe hat nichts mit der Matratzenhöhe zu tun, da es hier nur um den Kern der Matratze, also ohne Polsterung und Überzug geht. Beträgt die Kernhöhe beispielsweise 15 cm, kann die Höhe der gesamten Matratze durchaus 19 cm betragen. Eine Regel besagt, je höher die Matratze aus Naturlatex, desto besser sind die Liegeeigenschaften, da mehr Latexmasse verwendet wurde. Allerdings muss die Matratze auch in das Bettgestell passen, ohne dass sie herausrutschen kann. Daher sollte vorher gemessen werden, wie hoch die Matratze sein darf. Dies misst man, wenn man an der Innenseite des Bettes, ab der Führungsleiste bis zum oberen Rand die Maße nimmt. Bedenken sollte man aber auch, dass der Lattenrost ebenfalls mit ein paar Zentimeter seinen Platz beansprucht.
  • Raumgewicht
    Das Raumgewicht richtet sich danach, wie viel Druck man benötigt, um einen Schaumstoffblock um mindestens 40 Prozent einzudrücken. Je höher das Raumgewicht, desto mehr Latex und um so schwerer ist die Matratze. Dies ist gerade bei Matratzen aus Latex und Naturlatex ein Problem, da diese schon mit niedrigem Raumgewicht sehr schwer sind.
  • Härtegrad
    Der Härtegrad wird in die unterschiedlichen Werte von H1 bis H4 eingeteilt. Diese geben an wie weich oder fest eine Matratze ist. H1 ist der geringste Wert, H4 der höchste und somit auch härteste Wert. Da diese Härtegrade nicht genormt sind, gibt es Hersteller, die weiter unterteilen und so Härtegrade von  H1 bis H5 anbieten. Jedoch kommt es hier mehr auf das Liegegefühl an und womit sich der Schlafende am Wohlsten fühlt. Bei Naturlatex- und Latexmatratzen gibt es aber meist nur einen Wert von H2 bis H3. Dies kommt daher, da eine H1 Matratze viel zu weich wäre und eine H4 zu schwer, da es bei diesen Werten auch um die Höhe der Latexmasse geht, die dabei verwendet wird.


In der Tabelle finden Sie eine Übersicht der einzelnen Werte:

H1 / RG 40 weich bis 45 kg
H2 / RG 40 mittel bis 80 kg
H3 / RG 45 fest bis 120 kg
H4 / RG 50 hart ab 120 kg

 

Die einzelnen Zonen der Matratzen aus Naturlatex

Auch Naturlatex- und Latexmatratzen werden mit den verschiedenen Zonen angeboten. Diese geben in Verbindung eines passenden Lattenrostes den optimalen Liegekomfort wie auch einen sehr guten punktelastischen Druck ab.

Die einzelnen Zonen werden folgendermaßen aufgeteilt:

Die Kopf- und Schulterzone
Diese Zone sollte die weichste Zone sein, damit die Schulter gut in die Matratze einsinken kann. Verspannungen im Nackenbereich wie auch im Schulterbereich werden dadurch vorgebeugt.

Die Lordosezone
Die Wirbelzone, die sich im Lendenbereich Richtung Bauch wölbt, nennt man Lordose. Um eine natürliche Haltung der Wirbelsäule in unteren Rückenbereich zu gewährleisten, sollte die Lordosezone am härtesten sein. Somit wird einer „Verformung“ der Wirbelsäule vorgebeugt.

Die Beckenzone
Auch im Beckenbereich sollte eine unnatürliche Haltung vermieden werden und daher darauf geachtet werden, dass das Becken in die Matratze aus Naturlatex einsinken kann. Die Beckenzone ist mittelfest und wer mit Rückenproblemen im unteren Rücken zu kämpfen hat, sollte ganz besonders darauf achten, dass die Matratze eine Beckenzone vorweisen kann. Diese kann dann je nach Bedarf, mithilfe des Lattenrostes, weicher oder härter eingestellt werden.

Die Zonen 4 und 5
Diese beiden Zonen spiegeln sich praktisch mit den Zonen 1 und 2. Daher muss beim Wenden der Matratze nicht darauf geachtet werden, wo Kopf- und Fußteil ist.

Vorteile der Naturlatexmatratzen

  • Der Klimakomfort einer Matratze aus Naturlatex ist, im Gegensatz zur Latexmatratze, sehr hoch. Durch die Lüftungskanäle kann die Luft so gut zirkulieren und ist im Sommer ebenso regulierend wie im Winter.
  • Die Körperanpassung ist bei einer Naturlatexmatratze sehr gut, ebenso wie die Liegeeigenschaften.
  • Die Matratze aus Naturlatex verfügt über hervorragende Punktelastizität und punktelastischen Druck auf den Körper.
  • Die Matratzen aus Latex sind sehr gut für Allergiker geeignet, da sie praktisch staubfrei und sehr hygienisch sind. Während andere Matratzen die Feuchtigkeit aufnehmen und tagsüber wieder abgeben, weist die Latexmatratze die Feuchtigkeit ab und ist somit hygienischer.
  • Einfache Reinigung mit einem feuchten Tuch. Dabei sollte aber die Pflege der Matratze, mit einer speziellen Latexpflege nicht vergessen werden.
  • Mit dem richtigen Härtegrad sind diese Matratzen auch für schwere Menschen geeignet.

Nachteile der Naturlatexmatratzen

  • Der größte Nachteil dieser Matratzen ist das Gewicht, das teilweise doppelt so hoch ist wie bei herkömmlichen Matratzen.
  • Matratzen aus Latex sind sehr lichtempfindlich und sollten daher gut gehen intensive Sonneneinstrahlung geschützt werden. Sie können sonst das gute Federungs- wie auch Rückstellungsverhalten verlieren.
  • Die Anschaffungskosten sind höher und können mit dem Aspekt der Langlebigkeit allerdings nicht verglichen werden.
 

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